Brüder, zum Christbaum, zur Freiheit!

Weihnachten. Lange wurden wir beobachtet, ob wir uns auch korrekt verhalten. Bei Wohlgefallen kommt der Mann in Rot und reicht uns ein lange ersehntes Konsumprodukt. Und sogar das öffentlich-rechtliche Spartenprogramm schließt sich diesem Trend an. Statt der üblichen Hitler-Dokumentationen erwartet den geneigten Zuschauer auffallend oft die fröhliche DDR. Da gab es so etwas ja auch, also das mit den roten Männern, der Überwachung und den Konsumprodukten.

In diesem Sinne, von Anklam bis Zwickau, von Rostock bis Erfurt: Eine fröhliche Weihnachtszeit.

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Keine Angst vor der Amazon-Drohne

Mit seiner Ankündigung, schon in fünf Jahren ein Teil des Warenverkehrs mit Drohnen zu bewältigen, sorgte der US-Versandhändler Amazon für ein großes Medienecho. Gerade im deutschen Niedriglohnsektor ist die Verunsicherung groß. Viele fürchten Arbeitslosigkeit. Doch dafür gibt es keinen Anlass. Bundesvogel Service widerlegt die Kritik.

Richtig ist, dass die Drohne den klassischen Paket-Zusteller wegrationalisiert. Falsch ist, dass diese Menschen dadurch arbeitslos werden. Wer trotz Hungerlöhnen und geringer gesellschaftlicher Anerkennung bereits ist, einen extrem hohen Stress-Level zu ertragen, findet immer Arbeit. Beispielsweise in der Altenpflege. Gerade Paketzusteller, die umfangreiche Erfahrung mit Subunternehmen, Scheinselbstständigkeit oder Zeitarbeit haben, bieten sich hier großartige Möglichkeiten. Im Wesentlichen ist es schließlich egal, ob man einem Pubertierenden 16-Jährigen das neuste XBox-Spiel bringt, oder einem 95-Jährigen-Weltkriegsveteran eine Schüssel Linsensuppe. Pluspunkt dabei: Die Suppe muss nicht mehr quittiert werden. Auch entfällt in vielen Altenheimen das lästige Treppensteigen.

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Scholz-O-Mat

nav_headAm 26. Oktober demonstrierten knapp 10.000 Menschen in Hamburg gegen die Politik des Senats. Dieser würde die sogenannten Lampedusa-Flüchtlinge am liebsten abschieben. 10.000 Menschen? Das ist schon ein jämmerliches Ergebnis, Herr Scholz. Da geht noch was! Exklusiv präsentiert der Bundesvogel den Scholz-O-Mat, den ersten interaktiven Bürgermeister-Simulator, der dabei hilft, die eigene Bevölkerung gegen sich aufzubringen. Wie viele Gegendemonstranten schaffst Du? >> Zum Scholz-O-Maten.

Sturmschäden – Bahn reagiert!

bahn

Nach den schweren Sturmschäden in Norddeutschland reagiert die Bahn umgehend. Ein 102-köpfiges Gremium der besten Ingenieure haben sich noch am Montag-Abend in der Berliner Konzernzentrale getroffen, um ein zukunftssicheres, nachhaltiges und modernes Antriebskonzept für die ICE-Flotte zu entwickeln.

Chefingenieur Raimund Lauterbach sagte dazu: “Nachdem wir viele Jahre mit den Kräften der Natur überfordert waren, haben wir uns nun für einen ganz neuen Weg entschieden. Künftig wollen wir im Einklang mit der Umwelt die Kräfte nutzen, die uns zur Verfügung stehen. Herausgekommen ist eine simple wie geniale Lösung, der wir den Namen ‘Segel’ gegeben haben. Dieses ‘Segel’ wird auf das Dach des ICE montiert und nutzt die Strömungskräfte des Windes zum Vortrieb.”

Kritischen Bedenken, ob die neue Technologie nicht bei Gegenwind zu versagen droht, erteilte Lauterbach umgehend eine Absage. “Natürlich befinden wir uns noch in einer frühen Phase des Entwicklungsprozesses. Wir haben die ‘Segel’ aber soweit modifiziert, dass wir mit Ihnen auch gegen den Wind kreuzen können. Es müssen dazu nur kleinere bauliche Maßnahmen am bestehenden Streckennetz der Deutschen Bahn vorgenommen werden. Da die meisten Strecken aber ohnehin schon im Zick-Zack verlaufen, sollte dies kein Problem darstellen.”

Spannend dürfte die neue Antriebstechnologie vor allem für die Kunden der deutschen Bahn sein. So zeigt man, dass die “Grüne Bahncard” nicht nur ein PR-Gag ist, sondern das es der Konzern ernst meint mit der Nachhaltigkeit. Mit Atomstrom-betriebene ICE werden künftig für alle Inhaber der nachhaltigen Bahncard tabu sein. Außerdem macht sich der Konzern Gedanken über ganz neue Preismodelle, die mit der neuen Segel-Technik einhergehen. Angedacht ist beispielsweise eine Dritte Klasse, die Phasen von Windstille mit Muskelkraft ausgleicht, dafür aber deutlich vergünstigt zum Ziel kommt. Auch möchte man für Selbstmörder ganz neue Service-Möglichkeiten schaffen, die derzeit unter dem Arbeitstitel “Über die Planke gehen” kursieren.

Große Koalition aus Sicht der CSU

Wichtige politische Grundsatzentscheidungen werden in Bayern traditionell auf dem Oktoberfest ausgetragen. Nachdem der erste Wies’n-Tag mit nur rund 550 Verletzen, 7 Maßkrugschlägereien und einer öffentlichen Selbstbefriedigung vorübergegangen ist (Quelle), konnte man sich einigen. So hat die CSU ihre Vorstellungen einer Großen Koalition auf einem Bierdeckel skizziert. Eine Kopie des Dokuments veröffentlicht weltexklusiv der Bundesvogel.

grossekoalition

O’zapft is!

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Wer stoppt den Schwarzen Block?

Ronald Pofalla macht ernst: Nachdem er bereits die NSA-Affäre beendet hat, hat er nun auch die FDP zu den Akten gelegt. Mit fast absoluter Mehrheit wurde seine Union in den Bundestag gewählt. Zusammen mit seiner Merkel-Marionette bereitet sich der skrupellose Hardliner auf den Einmarsch in Berlin vor. Besorgte Bürger fragen bei einem Café Latte: Wer kann den Irren jetzt noch stoppen? Der Bundesvogel bleibt als führende Stimme des demokratischen Untergrunds aktiv! Weiterlesen

Wahlhilfe für Unentschlossene

Am Sonntag ist es soweit! Der Pöbel darf wieder zwei Kreuze machen. Doch immer mehr Menschen verweigern den Gang zur Urne. Angeblich, weil sie nicht wissen, was sie von dem ganzen Schrott überhaupt wählen sollen. Als Speerspitze der Berliner Demokratie möchte der Bundesvogel hier allen Spätzündern eine Orientierung bieten. Gehen Sie wählen! Dann haben Sie am Abend auch einen legitimen Grund, sich mal richtig schön die Kante zu geben. Weiterlesen

Lieber Syrer,

dass Dein Land gerade in Schutt und Asche zerfällt, tut uns leid. Echt jetzt! Wir wissen zu welchem Elend zerstörte Städte führen: Wir nennen das Hannover. Aber das wir dem guten Herrn Assad deswegen jetzt eine Bombe auf den Kopf werfen? Also wirklich, das darfst Du von uns nun auch nicht erwarten. Weiterlesen