Brüder, zum Christbaum, zur Freiheit!

Weihnachten. Lange wurden wir beobachtet, ob wir uns auch korrekt verhalten. Bei Wohlgefallen kommt der Mann in Rot und reicht uns ein lange ersehntes Konsumprodukt. Und sogar das öffentlich-rechtliche Spartenprogramm schließt sich diesem Trend an. Statt der üblichen Hitler-Dokumentationen erwartet den geneigten Zuschauer auffallend oft die fröhliche DDR. Da gab es so etwas ja auch, also das mit den roten Männern, der Überwachung und den Konsumprodukten.

In diesem Sinne, von Anklam bis Zwickau, von Rostock bis Erfurt: Eine fröhliche Weihnachtszeit.

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Sturmschäden – Bahn reagiert!

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Nach den schweren Sturmschäden in Norddeutschland reagiert die Bahn umgehend. Ein 102-köpfiges Gremium der besten Ingenieure haben sich noch am Montag-Abend in der Berliner Konzernzentrale getroffen, um ein zukunftssicheres, nachhaltiges und modernes Antriebskonzept für die ICE-Flotte zu entwickeln.

Chefingenieur Raimund Lauterbach sagte dazu: “Nachdem wir viele Jahre mit den Kräften der Natur überfordert waren, haben wir uns nun für einen ganz neuen Weg entschieden. Künftig wollen wir im Einklang mit der Umwelt die Kräfte nutzen, die uns zur Verfügung stehen. Herausgekommen ist eine simple wie geniale Lösung, der wir den Namen ‘Segel’ gegeben haben. Dieses ‘Segel’ wird auf das Dach des ICE montiert und nutzt die Strömungskräfte des Windes zum Vortrieb.”

Kritischen Bedenken, ob die neue Technologie nicht bei Gegenwind zu versagen droht, erteilte Lauterbach umgehend eine Absage. “Natürlich befinden wir uns noch in einer frühen Phase des Entwicklungsprozesses. Wir haben die ‘Segel’ aber soweit modifiziert, dass wir mit Ihnen auch gegen den Wind kreuzen können. Es müssen dazu nur kleinere bauliche Maßnahmen am bestehenden Streckennetz der Deutschen Bahn vorgenommen werden. Da die meisten Strecken aber ohnehin schon im Zick-Zack verlaufen, sollte dies kein Problem darstellen.”

Spannend dürfte die neue Antriebstechnologie vor allem für die Kunden der deutschen Bahn sein. So zeigt man, dass die “Grüne Bahncard” nicht nur ein PR-Gag ist, sondern das es der Konzern ernst meint mit der Nachhaltigkeit. Mit Atomstrom-betriebene ICE werden künftig für alle Inhaber der nachhaltigen Bahncard tabu sein. Außerdem macht sich der Konzern Gedanken über ganz neue Preismodelle, die mit der neuen Segel-Technik einhergehen. Angedacht ist beispielsweise eine Dritte Klasse, die Phasen von Windstille mit Muskelkraft ausgleicht, dafür aber deutlich vergünstigt zum Ziel kommt. Auch möchte man für Selbstmörder ganz neue Service-Möglichkeiten schaffen, die derzeit unter dem Arbeitstitel “Über die Planke gehen” kursieren.

Große Koalition aus Sicht der CSU

Wichtige politische Grundsatzentscheidungen werden in Bayern traditionell auf dem Oktoberfest ausgetragen. Nachdem der erste Wies’n-Tag mit nur rund 550 Verletzen, 7 Maßkrugschlägereien und einer öffentlichen Selbstbefriedigung vorübergegangen ist (Quelle), konnte man sich einigen. So hat die CSU ihre Vorstellungen einer Großen Koalition auf einem Bierdeckel skizziert. Eine Kopie des Dokuments veröffentlicht weltexklusiv der Bundesvogel.

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O’zapft is!

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Kartoffel-Pate

Wer steckt hinter dem Kartoffel-Kartell? Der Bundesvogel hat einen schrecklichen Verdacht. Nicht deutsche Bauern profitierten von den Preisabsprachen, die wahren Nutznießer sitzen in der organisierten Bandenkriminalität. Warum Bushido der Kartoffel-Pate ist:

  • Er hat Erfahrung im kriminellen Milieu
  • Er beschimpft Mitmenschen gern als Kartoffel
  • Als Integrationsbambi kennt er sich aus mit dem Landleben
  • Die dümmsten Bauen ernten die dicksten Kartoffeln, und …
  • … zwei besonders dicke Knollen trägt Bushido zwischen den Beinen

Fünf Gründe …

… warum Crack besser ist als Facebook:

  • Deine persönlichen Daten sind Crack scheißegal
  • Du kannst auch ohne Sozialkontakte Spaß haben
  • Wirklich alles “gefällt” Dir
  • Dein Dealer hat das Geld nötiger als Marc Zuckerberg
  • Du musst es mit niemandem “teilen”

Mängelliste BER

Laut dem Architektur-Fachblatt “Bild am Sonntag” wurden über 20.000 Mängel am Großflughafen Berlin-Brandenburg (BER) festgestellt. Exklusiv liegt dem Bundesvogel eine Auswahl der wohl peinlichsten Patzer vor.

  • Beim Skat-Spiel im Pausen- und Aufenthaltsraum II fehlt der Piek-König
  • Statt Schultheiss hat die Bagger-Kolonne 8 mehrere Kisten Berliner Kindl gekauft
  • Wowereit-Porträts im Sektor 7 wurden mit Hitler-Bärtchen verunstaltet
  • Seit die Abfertigungshalle 4 überdacht wurde, müssen die Maurer draußen grillen
  • Die Pin-Up-Fotos in den Umkleidekabinen beginnen altersbedingt zu vergilben
  •  
    Tragische Zustände, am einstigen deutschen Leuchtturm in Sachen Großprojekte. Tiefe Erschütterung und Wehmut nach einem anständig-autoritären Staat umtreiben die Wirtschaftskapitäne der Republik, die einst soviel Hoffnungen in BER gesetzt haben. In China hätte es das nicht gegeben.

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    Adolf würde Grün wählen.

    Buchcover (Quelle: Eichborn-Verlag)

    Buchcover (Quelle: Eichborn-Verlag)

    Berlin im Jahre 2011. Der Föhrer erwacht plötzlich aus seinem Grab und findet sich in einer Welt wieder, in der Demokratie und Multi-Kulti herrschen.

    In Angela Merkels Republik, inmitten von tausenden von Ausländern und vermittels dieses komischen “Internetz” schafft es der Gröfaz, erneut die Massen um sich zu scharen. Das ist die Geschichte von “Er ist wieder da”, dem beißend-satirischen Roman von Timur Vermes. Nun ist das Ganze auch als Hörbuch erhältlich.

    Gelesen wird es von Christoph Maria Herbst. Er imitiert den Föhrer dabei in exakt dem Tonfall, den der ein oder andere bereits aus dem Walter Moers-Bonker-Video kennt. Allerdings ist das Hörbuch weit mehr als nur die pure Adaption des alten Partygags, mal wie Adolf zu sprechen. Das allein ist bekanntlich so lustig, wie ein Lampenschirm auf dem Kopf. Nein: “Er ist wieder da” nimmt die geschäftsmäßige Konturlosigkeit der Berliner Republik, ihrer Protagonisten und der Medien auf die Schippe. Darin gipfelnd, dass ihm fast alle Parteien … aber halt, ich will an dieser Stelle nicht zuviel verraten. Nur soviel: Die einzige Partei, die in den Augen des Föhrers wirklich Potenzial hat, sind die Grünen. Wer wissen möchte warum, und wie Adolf lernt, mit dem Internet sogar die BILD-Zeitung zu brüskieren, sollte sich das Hörbuch auf seine Einkaufsliste setzen.

    Werbepause:

    Eine Möglichkeit, das Hörbuch zu kaufen ist das Amazon-Tochterunternehmen Audible. Im Einzelkauf für 13,95 Euro oder im monatlich kündbaren Flexi-Abo zum Hörbuch-Festpreis von 9,95 Euro. Der Produktlink unten im Kästchen. Fairerweise sei gesagt, dass es sich dabei natürlich um Werbung handelt. Das Geld wird selbstverständlich für Alkohol, Exzesse und den Ausbau der derzeit etwas verwaisten Webseite ausgegeben. In der Reihenfolge. Weitere Infos zum Buch und zu Bestell-Möglichkeiten finden sich auch auf der Homepage des Eichborn-Verlags.

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    Er ist wieder da
    Ab 9,95 Euro bei Audible