Lieber Syrer,

dass Dein Land gerade in Schutt und Asche zerfällt, tut uns leid. Echt jetzt! Wir wissen zu welchem Elend zerstörte Städte führen: Wir nennen das Hannover. Aber das wir dem guten Herrn Assad deswegen jetzt eine Bombe auf den Kopf werfen? Also wirklich, das darfst Du von uns nun auch nicht erwarten. Weiterlesen

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Friedensmacht Großbritannien

Das britische Parlament sagt “Nein!” zu den Luftangriffen auf Syrien. Man benötig die taktischen Sprengköpfe derzeit dringender für einen EU-Austritt. Premier Cameron diesbezüglich gegenüber dem Bundesvogel:

“Wir streben ein kombiniertes Konjunkturprogramm für die marode, spanische Bauindustrie an. Ausgehend von Boden-Luft-Stellungen auf Gibraltar werden wir gezielt Impulse in den wichtigen Metropolen des Landes setzen. Und falls am Ende noch eine Rakete übrig ist: Am Ballermann sitzen eh zu viele Krauts.”

Asyl für Berlusconi

Langsam wird es eng für Berlusconi. Nach Steuerbetrug und Korruption will die linke Lügenjustiz ihm nun auch Beischlaf mit einer Minderjährigen unterschieben. Ein Komplott, wie der politisch gebildete Italienkenner sofort erkennt. Der Bundesvogel zeigt, wer dem Cavaliere politisches Asyl gewährt und ihn vor Bunga Bunga-Spielchen in der Gemeinschaftsdusche bewahrt.

  • Ecuador. Vorteil: Die nehmen jeden. Nachteil: Wer die Anreise nicht selbst organisiert, endet als Botschaftsmaskottchen.
  • Vatikan-Staat. Vorteil: Liegt um die Ecke und ist von Haus aus tolerant, was den seelsorgerischen Kontakt zu jungen Menschen betrifft. Nachteil: Hoher Überschuss sexuell aktiver, älterer Herren.
  • Deutschland (Ost). Vorteil: Berlusconi senkt in der Uckermark den Altersdurchschnitt. Nachteil: Muss für Frauen und Haartransplantationen nach Polen fahren.
  • Deutschland (West). Vorteil: Pro Köln braucht dringend medienaffine Mitglieder. Nachteil: Die Solarien zwischen Bottrop und Lüdenscheid sind nicht seniorengerecht.
  • Pakistan. Vorteil: Am Nanga Parbat sind gerade ein paar Hotelzimmer frei geworden. Nachteil: Amerikanische Drohnen könnten heimlich Sexfilme drehen und vollautomatisch bei YouPorn posten.

Steffen Seiberts Drei-Punkte-Plan

Nach den jüngsten Ausschreitungen in der Türkei mischt sich Regierungssprecher Steffen Seibert in die Debatte ein. Auf Twitter fordert er die Türkei zur Verhältnismäßigkeit auf. Und bei Worten soll es nicht bleiben: Wie uns aus Insiderkreisen berichtet wurde, plant die Bundesregierung einen Drei-Punkte-Plan gegen Polizeigewalt in der Türkei.

Mediation

So möchte man in einem ersten Schritt Erdoğan im Bereich Social Media einen Kompromiss anbieten. Ziel sei es, dass oppositionelle Twitter-Nutzer nicht mehr sofort verhaftet werden. Fragwürdige Tweets, die Begriffe wie beispielsweise “Unabhängigkeit”, “Pressefreiheit” oder “Integrität” enthalten, werden automatisch auf einen Entwurf-Status gesetzt. Erst nach einer persönlichen Mediation durch Steffen Seibert werden diese veröffentlicht. Aus Regierungskreisen heißt es dazu: “In Sachen Rückgrat und Journalismus hat der Steffen bereits Erfahrungen gesammelt, und twittern kann er ja auch.”

Polizeischulung

Im zweiten Schritt kommt die türkische Polizeigewalt selbst auf den Prüfstand. So soll für besonders aggressive türkische Polizisten eine Begegnungsstätte mit ihren deutschen Kollegen aus Frankfurt eingerichtet werden. Das Kalkül der Bundesregierung zielt dabei in zwei Richtungen, wie ein Insider aus dem Umfeld von Steffen Seibert berichtet: “Zum einen soll der Muselmahne zivilisiert werden, zum anderen können die laschen Frankfurter Schutzmänner sich noch den ein oder anderen Kniff abgucken. Eine Win-Win-Situation.” Gerüchte, dass am Ende dieses Austausch-Programms ein gemeinsames Manöver vor dem OLG München abgehalten werden soll, sind allerdings nicht zutreffend.

Taksim Plus

Last but not least folgt als dritter und letzter Schritt der Versuch, die türkische Zivilgesellschaft mit Erdoğan wieder zu versöhnen. So wird Heiner Geißler live im türkischen Fernsehen eine Diskussion zwischen Gegnern und Befürwortern des geplanten Einkaufszentrum und der Moschee auf dem Istanbuler Taksim-Platz abhalten. Geplant ist eine Art “Taksim Plus”. Hierbei bleiben die Grünflächen erhalten, allerdings werden Zigarettenautomaten und Minarette direkt in die Baumstämme hineingefräst.

Steffen Seibert selbst konnte sich bis dato nicht zu diesem Plan äußern. Er wurde aufgrund seines Tweets von türkischen Sicherheitskräften festgenommen.

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Bundesvogel Faktencheck


Nordkorea und kein Ende. Der lange Schatten Pjöngjangs reicht sogar bis in den beschaulichen Wahlkampf der Bundesrepublik. So zeigen Recherchen des Bundesvogels, dass SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und Nordkoreas Diktator Kim Jong Un mehr Gemeinsamkeiten haben, als man auf Anhieb glaubt. Hier die Fakten:

  • Wenn sie Reden halten, muss jemand anders dafür teuer bezahlen
  • Beiden sieht man ihr wahres Alter nicht an
  • Wenn sie den Mund aufmachen, zittern ihre Parteigenossen
  • Hacker haben jüngst ihre Internetseiten lahm gelegt
  • Keiner glaubt ihnen, dass es ihnen um die Bändigung des Kapitalismus geht
  • Beide wollen mit der Kavallerie in ihr Nachbarland einreiten
  • Eine gewisse Beinfreiheit gehört zu ihrem Führungsverständnis
  • Der eine hat Vati beerbt. Der andere will Mutti beerben

Sanktionen gegen Nordkorea

Nach dem erfolgreichen Test einer Kernwaffe kündigen die USA scharfe Sanktionen gegen Nordkorea an. Die Maßnahmen sollen dabei vor allem die kleine Führungselite des ansonsten völlig verarmten Landes treffen. In folgenden Bereichen werden die Sanktionen voraussichtlich greifen:

  • Handel: Teure Sherry-Flaschen werden heimlich mit Rapunzel Bio-Riesling abgefüllt
  • Militär: Besetzung der entmilitarisierten Zone mit arbeitssuchenden Elvis-Doublen
  • Verkehr: Boeing-Dreamliner Testflüge über Pjöngjang
  • Zoll: Der Schwarzmarkt an der chinesischen Grenze wird mit Granny-Pornos mit Florida-Rentnern überschwemmt
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    Gabriel boykottiert EM

    Der designierte Verlierer im Kanzlerkandidaten-Duell der SPD, Sigmar Gabriel, hat zum Boykott der Fußball-EM aufgerufen. “Ein Land”, so der Spitzenpolitiker gegenüber dem Bundesvogel, “in dem Menschen aus Protest aufhören zu essen, ist barbarisch. Wie soll ich da beruhigt in meinen Tripple-Soccerwhopper beißen?!”.

    In den Straßen der Ukraine sorgte Gabriels Boykott-Aufruf indes für spontane Szenen.