Lösung im Soli-Streit!

Nach dem erbitterten Streit um den Solidaritätszuschlag scheint sich eine Lösung abzuzeichnen. Künftig wollen klamme Kommunen in Nordrhein-Westfalen ihre Steuerschuld gegenüber Ostdeutschland mit Ein- und Mehrwegpfand begleichen. Ein nachwachsender Rohstoff in den abgehängten Elendszonen des Ruhrpotts. Auf Wunsch können Ostdeutsche die wertvollen Behälter auch direkt aus den Parkanlagen auflesen, die Bahn wird Sonderzüge zwischen Zwickau, Anklam und Dortmund verkehren lassen.

Coole Verbrauerinformationen


Oberhausen auf dem Kriegspfad

Nach der Wahl eines Ossis zum Bundespräsidenten proben westdeutsche Kommunen den Aufstand. Oberhausens Oberbürgermeister Klaus Wehling dazu gegenüber dem Bundesvogel:

“Wir brauchen keine Theater und keine Schwimmbäder. Wir verzichten gerne auf Kita-Plätze und gepflasterte Innenstädte und sammeln den Pfand aller Bierdosen für notleidende Nazis in Limbach-Oberfrohna. Aber was zu viel ist, ist zu viel: jetzt will dieser verwöhnte Gauck auch noch nach Bellevue. Der Bengel hatte bis 1989 nicht einmal eine eigene Kirche!”

Bekommt Wulff einen Zivi?

Neben einem Ehrensold ist auch Büro für Wulff geplant. Der Leiter der Arge Berlin begründete diese Entscheidung mit der besonders schweren Vermittlungssituation von Herrn Wulff. In einer Pressemitteilung heißt es:

Ohne eine intensive, personelle Betreuung ist dieser Mann auf dem freien Markt verloren. Wir aber geben keinen unserer Kunden auf. Mit Herrn Wulff möchten wir ein Signal setzen, dass gerade auch die Schwachen in unserer Gesellschaft ein Anrecht auf Hilfe zur Selbsthilfe haben.

Als Zeitungsente haben sich hingegen Spekulationen erwiesen, dass Christian Wulff einen Zivi bzw. Bufdi nach dem Bundesfreiwilligendienst zugewiesen bekommt. Selbstverständlich setzen die Behörden in einem solchen schwierigen Fall auf einen gelernten Sozialpädagogen. Nur durch die gezielte Vernetzung aller Kompetenzen und verantwortlichen Behörden ist weiteres menschliches Leid zu verhindern.

Wulff für Rente mit 53!

Christian Wulff übt sich in Demut! Nachdem der ehemalige Bundespräsident zuletzt wegen zahlreicher “Mitnahmeeffekte” in die Kritik geraten ist, startet der adrette Niedersachse nun eine Charme-Offensive. Sein Thema: keine Rente mit 67!

Wir erinnern uns: noch 2010 machte sich Wulff stark, das auch dieses faule Beamtengeschmeiß gefälligst bis 67 arbeiten soll. Mittlerweile sieht der große Blonde das ganz anders, gegenüber dem Bundesvogel gab er zu Protokoll:

“Es war damals ein Fehler, die Menschen solange arbeiten zu lassen, bis sie umfallen. Das sehe ich jetzt ein. Um die Würde des Ruhestandes einerseits zu schützen und anderseits mit gutem Beispiel voran zu gehen, mache ich mich ab heute für die Rente mit 53 stark. Deshalb halte ich es für geradezu meine moralische Pflicht, den Ehrensold für meinen langjährigen Einsatz als Bundespräsident für Volk und Vaterland anzunehmen.”

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Außer vielleicht, dass es einfach mehr mutiger Politiker bedarf, die sich der sozialen Kälte in diesem Land mit Wort und Tat entgegen stellen.